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 Erlebnisberichte und Kommunikation zum Thema REISEN
claus Offline




Beiträge: 1.526

24.10.2015 13:19
Mongolei / Seidenstrasse antworten

MONGOLEI/SEIDENSTRASSE 2015

Wenn man als Tourist durch fremde und ferne Länder fährt, dann kann man Land und Leute natürlich nur aus dieser Perspektive erleben und beurteilen.
Claus Ruhe und Renate Düfer Ruhe haben sich mit 9 anderen Reisefreunden im Juni auf den Weg zum Baikalsee, der Wüste Gobi und der Seidenstraße aufgemacht.
Nach fast 3 Monaten und 24.000 Kilometern Wegstrecke sind sie nun wieder zurück.
Sie haben 7 Zeitzonen durchfahren und 13 Mal eine Grenze passiert. Sie trafen auf Orthodoxen, Schamanen, Buddhisten und Moslime. Ihr diesbezügliches Fazit ist, dass die Menschen eigentlich überall auf der Welt nett, freundlich und hilfsbereit sind.
Das begann bereits an der russischen Grenze, an der sich die Beamten durchaus von ihrer hilfsbereiten Seite zeigten. Von den politischen Krisen war nirgendwo etwas zu spüren.
Heute kann man sich in Russland überall frei bewegen und darf überall in der Natur campieren. Auch die oft zitierte Polizeipräsenz ist nicht mehr vorhanden.
Nach fast 7.000 Kilometern immer gen Osten war der Baikal See erreicht. Hier leben die einzigen Süßwasser Robben auf dieser Welt.
Dann war man in der Mongolei. Claus Ruhe zitiert das wie folgt:
„Die Mongolei ist kein anderer Staat, keine anderer Kontinent – es ist eine andere Welt. Ich hatte den Eindruck, dass die Welt sich kaum für die Mongolei interessiert und den Mongolen es völlig egal ist, was die politischen Machthaber gerade treiben. Sie leben in sich gefestigt in ihrer Welt und scheinen damit durchaus zufrieden zu sein.

In einem Gebiet, so groß wie Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es in der Mongolei keine geteerten Straßen. Im Navi heißen diese Pisten „R 168“ und gelten als Straßen.
Wir sind 2.500 Kilometer ausschließlich Piste gefahren.
Brücken waren oft kaputt oder nicht vorhanden. Also durch den Fluss. Mit einem reisefertigen und vollbeladenen Auto fährt man in der Mongolei besser langsam. Ganz langsam. Wir hatten z.T. Tagesetappen von 80 Km am Tag. Ein Wunder, dass die Autos das alles ausgehalten haben.

Irgendwann war es für uns selbstverständlich, dass Kühe und Yaks durch die Dorfstraßen laufen.
Es war normal, dass am Morgen 500 Schafe und Ziegen in und um unser Camp grasten.
Es war normal, dass man sich mit den Hirten auf den Boden setzte und ein Bier trank.

In Kasachstan und Usbekistan ist die Reisegruppe dann auf der alten und traditionellen Seidenstraße unterwegs gewesen. Und natürlich hat man den historischen Städten wie Samarkand, Buxor und Chiva einen Besuch abgestattet.
Der Besuch vom ausgetrockneten Aral See stand zwar auch auf der Reise-Agenda, war aber eher ein trauriger Anblick, die verrosteten Fischerboote im Sand liegen zu sehen.
Dann kam der wohl anstrengendste Teil der Reise. 5 Tage durch die Salzsteppe. Keine Dörfer, außer ein paar Kamelen auch keine Tiere. Und die überaus schlechte Teerstraße zog sich schnurstracks und gerade auf 30 Meter unter Null zum Horizont und Stunde um Stunde weiter.
Vom Kaspischen Meer ging es über Wolgograd, das eher als das geschichtsträchtige Stalingrad bekannt ist bis nach Moskau.
„Von dort waren es nur noch 2.000 Kilometer bis nach Hause“ sagte Claus Ruhe mit einem Augenzwinkern.




Claus
Admin und Koordinator www.safaricar.de
Fragen? Ruft mich an: 05352-7654
(Wer etwas erzählen will, muss vorher etwas erlebt haben)

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